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Festbrennweite oder Zoom – Was ist besser für Einsteiger?

Festbrennweite oder Zoom – Was ist besser für Einsteiger?

Du hast dir gerade deine erste Kamera gekauft oder überlegst, ein neues Objektiv anzuschaffen. Dann bist du bestimmt schon über die Begriffe "Festbrennweite" und "Zoom-Objektiv" gestolpert. Vielleicht hast du auch schon in Foren gelesen, dass "echte Fotografen" nur mit Festbrennweiten arbeiten – oder dass Zoom-Objektive viel praktischer sind. Und jetzt bist du verwirrt und fragst dich: Was brauche ich eigentlich wirklich? Keine Sorge, wir erklären dir heute ganz einfach, was der Unterschied ist und welches Objektiv zu dir passt.

Was ist überhaupt der Unterschied?

Fangen wir ganz von vorne an. Ein Zoom-Objektiv kennst du wahrscheinlich schon. Das ist das Objektiv, bei dem du am Ring drehen kannst und das Bild wird größer oder kleiner. Du kennst das vielleicht von deinem Kit-Objektiv, das mit deiner Kamera kam – da steht sowas wie "18-55 mm" oder "24-70 mm" drauf. Das bedeutet, du kannst zwischen diesen Brennweiten hin und her wechseln, ohne deine Position zu verändern. Praktisch, oder?

Eine Festbrennweite ist das genaue Gegenteil. Auf dem Objektiv steht nur eine Zahl, zum Beispiel "35 mm" oder "85 mm". Und das war's. Kein Ring zum Drehen, kein Rein- und Rauszoomen. Wenn du näher ran willst an dein Motiv, musst du ein paar Schritte nach vorne gehen. Wenn du mehr aufs Bild bekommen willst, gehst du zurück. So einfach ist das.

Und jetzt fragst du dich vermutlich: "Warum sollte ich mir das Leben schwerer machen und auf die Zoom-Funktion verzichten?" Gute Frage – und die hat mehr als eine Antwort.

Warum fotografieren so viele mit Festbrennweiten?

Wenn du mit einer Festbrennweite fotografierst, lernst du automatisch, bessere Bilder zu machen. Warum? Weil du nicht einfach am Zoom-Ring drehen kannst. Du musst dich bewegen, verschiedene Positionen ausprobieren, um das Motiv herum gehen. Und genau dabei trainierst du deinen Blick fürs Foto. Du überlegst dir: Wo muss ich stehen, damit das Bild gut aussieht? Welcher Hintergrund passt? Wie nah gehe ich ran?

Das klingt erst mal nach mehr Arbeit – und das ist es auch. Aber es ist wie beim Sport: Am Anfang ist es anstrengend, aber danach bist du stärker als vorher. Bei Festbrennweiten wirst du nicht körperlich stärker, sondern fotografisch besser. Viele Fotografen sagen, dass sie erst mit Festbrennweiten wirklich fotografieren gelernt haben.

Schärfere Bilder und dieser schöne unscharfe Hintergrund

Jetzt wird's ein bisschen technisch, aber keine Angst – wir halten es einfach. Festbrennweiten haben einen großen Vorteil: Sie machen oft schärfere Bilder als Zoom-Objektive. Warum? Weil in einem Zoom-Objektiv viel mehr Glas verbaut ist – all die Linsen, die sich bewegen, damit du zoomen kannst. Bei einer Festbrennweite ist der Aufbau einfacher, und das merkt man an der Bildqualität.

Und dann gibt es da noch etwas, das viele Anfänger unbedingt haben wollen: diesen wunderschön unscharfen Hintergrund, den man auf professionellen Fotos sieht. In der Fotografen-Sprache nennt man das "Bokeh". Wenn eine Person gestochen scharf ist und der Hintergrund in einer weichen Unschärfe verschwimmt. Das sieht einfach professionell aus.

Dieser Effekt entsteht vor allem durch eine große Blendenöffnung. Bei Objektiven siehst du eine Zahl wie "F/1.8" oder "F/4". Je kleiner diese Zahl, desto größer die Blendenöffnung und desto mehr Unschärfe kannst du erzeugen. Festbrennweiten haben oft sehr große Blendenöffnungen wie F/1.8 – und das zu einem bezahlbaren Preis. Bei Zoom-Objektiven kostet eine ähnlich große Blende schnell ein kleines Vermögen.

Diese große Blende hat noch einen weiteren Vorteil: Du kannst auch bei wenig Licht fotografieren, ohne dass deine Bilder verwackeln oder verrauscht aussehen. Abendessen im Restaurant? Konzert mit Freunden? Kein Problem mehr.

Aber Zoom-Objektive sind doch viel praktischer!

Völlig richtig – und das streitet auch niemand ab. Zoom-Objektive haben einen unschlagbaren Vorteil: Sie sind flexibel. Du musst nicht ständig deine Position wechseln, kannst schnell zwischen verschiedenen Bildausschnitten hin und her springen und brauchst nur ein Objektiv statt mehrere.

Stell dir vor, du bist auf einem Konzert oder bei einem Sportevent. Du sitzt relativ weit weg vom Geschehen und kannst nicht einfach nach vorne laufen. In solchen Situationen ist ein Zoom-Objektiv perfekt. Das ist praktisch, wenn du in den Urlaub fährst und nicht drei verschiedene Objektive mitnehmen willst. Oder wenn du gerade erst mit der Fotografie anfängst und bisher nicht genau weißt, was du fotografieren möchtest.

Zoom-Objektive können zwar nicht alles perfekt, aber sie können vieles ganz gut. Und manchmal ist "ganz gut" genau das Richtige. Es geht nicht darum, dass Festbrennweiten "besser" sind – sie sind einfach anders. Und für manche Situationen ist ein Zoom-Objektiv tatsächlich die bessere Wahl.

Welche Festbrennweite ist die richtige für den Start?

Welche Brennweite soll ich nehmen? Die Zahlen auf den Objektiven sagen dir nichts? Kein Problem, wir erklären dir die drei beliebtesten Festbrennweiten für Einsteiger.

24 mm – das ist ein sogenannter Weitwinkel. Das bedeutet, du bekommst viel aufs Bild. Stell dir vor, du stehst vor einem großen Gebäude oder in einer beeindruckenden Landschaft – mit einer 24 mm bekommst du das alles drauf. Diese Brennweite ist perfekt für Urlaubsfotos, Landschaften, Architektur oder wenn du Videos von dir selbst machst (Vlogging). Der einzige Nachteil: Für Porträts ist sie nicht unbedingt ideal, weil Gesichter dann etwas verzerrt aussehen können, besonders wenn du nah rangehst.

Die 35 mm ist so etwas wie die goldene Mitte. Sie zeigt die Welt ungefähr so, wie dein Auge sie auch sieht – nicht zu weit, nicht zu nah. Deshalb wirken Fotos mit einer 35 mm sehr natürlich. Viele Fotografen lieben diese Brennweite, weil sie so vielseitig ist. Du kannst Straßenszenen fotografieren, deine Freunde beim Kaffeetrinken, deine Stadt bei Nacht – eigentlich fast alles. Wenn du nur ein einziges Objektiv haben könntest, wäre die 35 mm für viele die erste Wahl.

Und dann gibt es noch die 85 mm. Das ist eine längere Brennweite, mit der du weiter weg stehen kannst und trotzdem nah ran kommst. Die 85 mm ist der absolute Klassiker für Porträts. Warum? Weil sie Gesichter sehr schmeichelhaft darstellt und weil du mit der großen Blende diesen traumhaft unscharfen Hintergrund bekommst. Wenn du gerne Menschen fotografierst, ist die 85 mm deine beste Wahl. Sie eignet sich auch super für Details, für Fotos auf Events oder wenn du Straßenszenen aus etwas Distanz einfangen willst.

Was solltest du als Anfänger jetzt kaufen?

Viele Fotografen empfehlen als erste Festbrennweite eine 35 mm oder eine 85 mm. Die 35 mm, wenn du gerne vielseitig fotografierst und ein Objektiv für viele Situationen suchst. Die 85 mm, wenn du den Schwerpunkt auf Porträts und diesen schönen unscharfen Hintergrund legst. Beide sind relativ günstig zu haben und machen einen riesigen Unterschied in der Bildqualität.

Und das Schöne ist: Du musst dich nicht entscheiden zwischen "nur Festbrennweite" oder "nur Zoom". Viele Fotografen – auch Profis – nutzen beides. Das Zoom-Objektiv für Situationen, in denen es schnell gehen muss oder wo du flexibel sein musst. Und die Festbrennweite für die Momente, in denen du dir Zeit nehmen kannst und das beste Bild rausholen willst.

Der Preis macht den Unterschied

Gute Zoom-Objektive mit großer Blende sind richtig teuer. Da kommen schnell 1.000 Euro oder mehr zusammen. Festbrennweiten mit großer Blende wie F/1.8 sind deutlich erschwinglicher. Du bekommst für dein Geld oft mehr Bildqualität, mehr Lichtstärke und bessere Ergebnisse.

Das macht Festbrennweiten perfekt für Einsteiger mit begrenztem Budget. Für den Preis eines guten Zoom-Objektivs könntest du dir zwei oder sogar drei Festbrennweiten kaufen und hättest damit in den meisten Situationen die bessere Bildqualität. Unsere Rollei-Objektive mit F/1.8 sind genau für diesen Zweck gedacht: professionelle Qualität, die sich jeder leisten kann.

Unser Tipp für deinen Start

Falls du dich für eine Festbrennweite entscheidest, ist unser Tipp: Fang mit einer an. Nimm die 35 mm, wenn du vielseitig fotografieren willst, oder die 85 mm, wenn Porträts dein Ding sind. Fotografiere ein paar Wochen nur mit dieser einen Brennweite. Zwing dich dazu. Es wird am Anfang vielleicht frustrierend sein, weil du nicht zoomen kannst. Aber nach ein paar Wochen wirst du merken, wie dein Blick geschult wird und wie viel besser deine Fotos werden.

Die Entscheidung zwischen Festbrennweite und Zoom ist keine Entscheidung zwischen "richtig" und "falsch". Es ist eine Entscheidung darüber, wie du fotografieren lernen möchtest und was dir wichtig ist. Beide Wege führen zu guten Fotos. Aber wenn du bereit bist, dich auf das Abenteuer Festbrennweite einzulassen, wirst du belohnt – mit besseren Bildern, mehr fotografischem Verständnis und einer Menge Spaß.

Hast du noch Fragen zu Festbrennweiten? Oder bist du unsicher, welche Brennweite für dich die richtige ist? Schreib uns gerne an hello@rollei.de. Wir helfen dir gerne weiter und freuen uns auf deine Fragen.

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