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Die richtige Brennweite für jede Situation – 24 mm, 35 mm oder 85 mm?

Die richtige Brennweite für jede Situation – 24 mm, 35 mm oder 85 mm?

Du stehst vor der Entscheidung, welches Objektiv du kaufen sollst, und siehst überall diese Zahlen: 24 mm, 35 mm, 85 mm. Vielleicht hast du auch schon gelesen, dass die eine Brennweite "perfekt für Porträts" und die andere "ideal für Landschaften" sein soll. Aber was bedeutet das konkret für dich? Welches Objektiv brauchst du wirklich für deinen nächsten Städtetrip, für Fotos von Freunden oder für deine kreativen Projekte? Genau das klären wir für dich in diesem Beitrag. Wir schauen uns die drei wichtigsten Festbrennweiten an und zeigen dir, wann welche richtig glänzt.

Was sagen diese Millimeter überhaupt aus?

Bevor wir in die Details gehen, klären wir kurz, was diese Zahlen bedeuten. Die Millimeter-Angabe auf dem Objektiv – also 24 mm, 35 mm oder 85 mm – beschreibt die Brennweite. Sie bestimmt, wie viel von der Szene vor dir aufs Foto kommt.

Stell dir das wie verschiedene Fenster vor: Ein 24 mm-Objektiv ist wie ein großes Panoramafenster – du siehst viel von der Welt drumherum. Ein 85 mm-Objektiv ist wie ein kleineres Fenster oder ein Fernglas – du siehst einen engeren Ausschnitt, aber alles wirkt näher. Die 35 mm liegt genau dazwischen und zeigt ungefähr das, was auch dein Auge sieht.

Diese Unterschiede machen jede Brennweite perfekt für bestimmte Situationen. Schauen wir uns die drei mal einzeln an.

Die 24 mm: Dein Fenster zur großen Welt

Stell dir vor, du stehst vor einem imposanten Gebäude oder auf einem Berg mit endlosem Tal vor dir. Du willst nicht nur einen Ausschnitt zeigen – du willst die Größe, die Weite einfangen. Genau dafür ist die 24 mm gemacht.

Mit der 24 mm holst du richtig viel aufs Bild. Perfekt für Landschaften – den Sonnenuntergang am Meer, die Bergkette am Horizont, die ganze Majestät der Natur. Auch in engen Stadtgassen oder bei hohen Gebäuden zeigt sie, was sie kann. Du fängst die Atmosphäre einer ganzen Szene ein, nicht nur einen kleinen Ausschnitt.

Vlogger und Content Creator lieben die 24 mm. Du hältst die Kamera vor dich, und trotzdem sind sowohl dein Gesicht als auch die Umgebung im Bild – dynamisch und persönlich.

Wichtig zu wissen: Für klassische Porträts ist die 24 mm nicht ideal. Zu nah am Gesicht wirken Proportionen verzerrt. Dafür gibt’s bessere Brennweiten.

Perfekt für: Landschaften, Architektur, Vlogging, weite Ausblicke, Gruppenfotos in engen Räumen

Die 35 mm: Der Alleskönner für deinen Alltag

Die 35 mm ist für viele die absolute Lieblingsbrennweite. Warum? Weil sie einfach überall funktioniert. Sie wirkt natürlich und ausgewogen – nicht zu weitwinklig, nicht zu nah, sondern genau richtig für die meisten Situationen.

In der Straßenfotografie spielt die 35mm ihre größte Stärke aus. Menschen im Café, Straßenmusiker, buntes Treiben auf dem Markt – du fängst genau das ein, was du siehst. Nah genug für Stimmung, weit genug für Kontext. Auch für Reisefotos perfekt. Stadtszenen, Menschen in ihrer Umgebung, Märkte und Gassen – die 35mm macht authentische, lebendige Bilder.

Für lockere Porträts funktioniert sie ebenfalls super. Freunde beim Brunchen, Umgebungsporträts mit Story, Gruppenfotos – alles kein Problem. Viele Fotografen schwören auf die 35mm als "One-Lens-Setup", weil sie in so vielen Situationen passt.

Perfekt für: Straßenfotografie, Reisen, dokumentarische Fotografie, lockere Porträts, Alltag, Food-Fotografie

Die 85 mm: Wenn Menschen im Mittelpunkt stehen

Die 85 mm ist die Königin der Porträtfotografie. Fast jeder Porträtfotograf hat sie in der Tasche. Aber warum?

Erstens: Sie stellt Gesichter unglaublich schmeichelhaft dar. Im Gegensatz zu Weitwinkel-Objektiven zeigt sie Menschen mit natürlichen, harmonischen Proportionen. Alles sieht einfach richtig aus.

Zweitens: Du hast einen angenehmen Arbeitsabstand. Du stehst ein paar Meter entfernt, nicht direkt vor der Person. Das entspannt alle Beteiligten und führt zu natürlicheren Ausdrücken.

Drittens: Das Bokeh. Der unscharfe Hintergrund ist bei der 85 mm besonders ausgeprägt. Die Person ist gestochen scharf, der Hintergrund verschwindet in weicher Unschärfe. Der Blick wandert automatisch aufs Gesicht, störende Elemente verschwinden.

Aber die 85 mm kann mehr als nur Porträts. Sie ist hervorragend für Details – die Hände eines Handwerkers, Gewürze auf dem Markt, Close-ups mit Geschichte. Auch bei Events ist sie Gold wert. Du bleibst im Hintergrund und fängst trotzdem emotionale, nahe Momente ein.

Perfekt für: Klassische Porträts, Lifestyle-Porträts, Events (Hochzeiten, Geburtstage), Details, Beauty-Fotografie

Welche Brennweite passt zu deinen Plänen?

Jetzt weißt du, was die drei Brennweiten können. Aber welche brauchst du wirklich? Das hängt davon ab, was du fotografieren willst. Schauen wir uns ein paar konkrete Szenarien an.

Städtereise? Die 35 mm ist deine beste Begleiterin. Sie ist vielseitig genug für Straßenszenen, Architektur, Cafés und spontane Momente. Du kannst den ganzen Tag mit nur dieser einen Brennweite fotografieren und bist für fast jede Situation gerüstet.

Urlaub in den Berge, am Meer oder in der Natur? Pack die 24 mm ein. Für Landschaften, Weite und beeindruckende Panoramen gibt es nichts Besseres. Du willst das Gefühl von Freiheit und Größe einfangen? Die 24mm macht genau das.

Fotoshooting mit Freunden oder Familie? Die 85 mm ist deine Wahl. Für klassische Porträts, bei denen Gesichter im Mittelpunkt stehen und der Hintergrund schön verschwimmt, führt kein Weg an der 85 mm vorbei. Die Ergebnisse sehen aus wie vom Profi.

Event – Hochzeit, Geburtstag, Firmenfeier? Die 35 mm für Gruppenfotos und Übersichtsaufnahmen, die 85 mm für emotionale Einzelmomente. Im Idealfall hast du beide dabei und wechselst je nach Situation.

Content für Social Media? Die 24 mm ist super für dynamische Vlogs, die 35 mm perfekt für authentischen Alltags-Content, und die 85 mm gibt dir den professionellen Portrait-Look für Instagram und Co.

Mit welcher Brennweite solltest du starten?

Die Frage, die jetzt natürlich kommt: "Okay, das klingt alles toll – aber womit fange ich an?" Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, was du am meisten fotografieren wirst.

Du weißt noch nicht genau, was dein Schwerpunkt wird? Dann ist die 35 mm der beste Startpunkt. Sie funktioniert in den meisten Alltagssituationen, ist flexibel und gibt dir ein gutes Gefühl dafür, wie man mit Festbrennweiten arbeitet. Nach ein paar Wochen weißt du dann, ob dir eine weitwinkligere 24 mm für Landschaften fehlt oder eine längere 85 mm für Porträts.

Dein Herz schlägt für Porträts? Du willst Freunde fotografieren, vielleicht sogar kleine Porträt-Sessions machen? Dann starte direkt mit der 85 mm. Du wirst den Unterschied zu deinen bisherigen Porträts sofort sehen und lieben.

Du reist viel und liebst Landschaften? Oder du erstellst Content, bei dem du dich selbst zeigst? Dann könnte die 24 mm deine erste Festbrennweite sein. Sie öffnet dir neue Perspektiven und hilft dir, Weite und Atmosphäre einzufangen.

Die schöne Nachricht: Du musst dich nicht für immer festlegen. Viele Fotografen bauen sich nach und nach ein Set aus allen dreien auf. Mit 24 mm, 35 mm und 85 mm bist du für praktisch jede Situation gewappnet – und trotzdem sind deine Objektive klein, leicht und erschwinglich.

Dein Weg zur perfekten Brennweite

Die drei Brennweiten – 24 mm, 35 mm und 85 mm – decken zusammen fast alle fotografischen Situationen ab. Jede hat ihre Stärken, jede ihre Einsatzgebiete.

Überlege dir, was du in den nächsten Wochen und Monaten fotografieren wirst. Welche Situationen kommen auf dich zu? Was reizt dich am meisten? Die Antwort zeigt dir, welche Brennweite als Nächstes in deine Tasche gehört.

Hast du noch Fragen zu den Brennweiten? Oder bist du unsicher, welche für deine Pläne die richtige ist? Schreib uns gerne in die Kommentare – wir helfen dir weiter.

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