-10% auf Objektive & Filter - Rabatt wird im Warenkorb abgezogen.

--

Tage

--

Std.

--

Min.

--

Sek.

Aktion beendet.

Wer heute Video produziert, kommt an LED-Dauerlicht nicht vorbei. Anders als beim Blitz siehst du das Ergebnis sofort im Sucher, kannst Farbtemperatur und Intensität stufenlos anpassen und arbeitest ohne Wartezeiten zwischen den Takes. Klingt erstmal einfach. Komplex wird es erst, sobald du vor der Kaufentscheidung stehst. Studio-Panel, Stablicht, Ringlicht, Pocket-LED: Die Auswahl ist groß, und jede Bauform hat ihren eigenen Zweck.

In diesem Beitrag stellen wir dir die verschiedenen LED-Dauerlichter aus unserem Sortiment vor. Zeigen dir, wann welcher Einsatz sinnvoll ist und welche Lichter du für dein Setup am wahrscheinlichsten benötigst.

Die wichtigsten Formen im Überblick

Die LED-Welt sortiert sich grob in fünf verschiedene Formen. Jede erfüllt einen anderen Zweck und die meisten professionellen Setups kombinieren zwei oder drei davon.

Studio-LED (COB-Leuchten): Die Kraftpakete. Große, oft Bowens-Mount-fähige Leuchten mit hoher Leistung, meist für den festen Studio-Einsatz. Ideal, wenn Lichtstärke und professionelle Bildwirkung im Vordergrund stehen. Werden fast immer mit Lichtformern (Softboxen, Reflektoren) kombiniert.

Flächen-LED (Panel-Lichter): Rechteckige Panels mit vielen LEDs auf einer Fläche. Liefern direkt ein weiches, gleichmäßiges Licht ohne zusätzlichen Diffusor. Der Standard für Interviews, Talking-Head-Formate und alles, was ein sauberes, kontrolliertes Grundlicht braucht.

Kompakte LED (Pocket-Lichter): Handflächengroße Lichter mit erstaunlich viel Leistung. Ideal für unterwegs, für kleine Setups, als Zusatzlicht im Vlog oder für UGC-Aufnahmen. Passt in jede Kameratasche.

Stablicht (LED-Tubes): Längliche Leuchten, die entweder als Akzent- oder Effektlicht eingesetzt werden. Können ins Bild integriert werden (als Requisite) oder außerhalb positioniert werden, um Farbverläufe und Highlights zu erzeugen. Meist mit RGB-Funktion für kreative Farben.

Ringlicht: Kreisförmige Leuchte, die um das Objektiv herum positioniert wird. Erzeugt gleichmäßiges, frontales Licht ohne harte Schatten – der Klassiker für Beauty-Content, Tutorials und Face-to-Camera-Aufnahmen. Charakteristisch: die kreisförmigen Reflexionen in den Augen des Motivs.

Spannend sind auch die Lichtformer und das passende Zubehör. Sie sind zwar kein eigenständiges Licht, helfen dir aber dein Licht weicher zu machen, besser zu fokussieren oder besondere Effekte zu erzielen. Hierzu gehören Softboxen, Octaboxen, Reflektoren, Waben, aber auch Farbfolien, Spotvorsätze und vieles mehr. 

Welches Licht für welche Aufgabe?

Statt einer trockenen Tabelle: Wenn du eine dieser Situationen filmst, greifst du zu diesen Lichtformen.

UGC-Aufnahmen: Ein Ringlicht plus optional ein kompaktes LED als Fill. Reicht für die meisten Content-Creator-Anwendungen komplett aus, ist kompakt aufgebaut und wieder verstaut.

Vlogging: Ein kompaktes LED, das sich auf die Kamera oder das Smartphone stecken lässt. Idealerweise akkubetrieben und mit Bicolor-Funktion, damit du drinnen wie draußen anpassen kannst.

Interview mit einer Person: Klassisches Drei-Punkt-Setup mit einem Flächen-LED als Hauptlicht (Key), einem zweiten kleineren als Aufhelllicht (Fill) und optional einem dritten für die Konturen (Backlight). Softbox auf dem Key macht das Licht weicher.

Interview mit zwei Personen: Das Setting ist ähnlich, wie bei einer Person. Jede Person bekommt ihr eigenes Key- und Fill-Licht. Alternativ ein größeres Flächen-LED zentral, das beide beleuchtet, plus zwei kleinere für Konturen.

Talking-Head im Studio: Studio-LED mit großer Softbox als Hauptlicht, ergänzt durch ein Flächen-LED oder Stablicht als Kante. Der klassische YouTube- oder Podcast-Look.

Produktvideo: Zwei Flächen-LED von schräg oben, ein Reflektor oder ein drittes Licht von unten. Bei komplexeren Setups kommen COB-Leuchten mit Softboxen dazu.

Kreativer Content und Musikvideo: Stablichter mit RGB-Funktion für farbige Akzente, kombiniert mit einem Grundlicht. Hier gilt: Je mehr Farben und Akzente, desto mehr Stablichter.

Outdoor-Shooting: Kompakte LED-Panels mit Akkubetrieb, robust gebaut, wetterfest. Zusätzlich: Diffusor gegen die Sonne oder als weicher Fill-Aufheller.

Was du beim Kauf beachten solltest

Unabhängig von der Bauform gibt es fünf Kennzahlen, die jedes gute Dauerlicht mitbringen sollte:

  • CRI/TLCI-Wert: Beide messen, wie natürlich Farben unter dem Licht wiedergegeben werden. Werte über 95 sind Standard für professionelle Anwendungen. Alles darunter ergibt oft grünstichige Hauttöne.
  • Farbtemperatur (Kelvin) oder RGB: Bi-Color-Lichter (2.700–6.500 Kelvin) sind flexibler. Für Videografie fast immer die bessere Wahl. Wenn du mit Farben experimentieren möchtest, solltest du auf LED-Dauerlichter mit RGB-Möglichkeiten setzen. Effekte machen das ganze sogar noch spannender. 
  • Leistung (Watt oder Lumen): Je mehr Leistung, desto flexibler die Anwendung. Ein Pocket-Licht mit 10 Watt reicht für Nahaufnahmen, ein Studio-LED sollte mindestens 60 Watt liefern.
  • Dimmbarkeit: Sollte stufenlos regelbar sein, idealerweise über einen Regler direkt am Licht und per Fernbedienung/App. So kannst du verschiedene Settings mit einem Licht umsetzen. 
  • Stromversorgung: Netzbetrieb für Studio, Akku für unterwegs. Manche Lichter können beides, was ein echter Vorteil sein kann.

Dein nächster Schritt

Wenn du dir jetzt ein Bild gemacht hast, welche Bauform zu deinem Setup passt, gehen wir in den nächsten Beiträgen tiefer:

  • Content-Creator-Setup: Kompakte und mobile Lichter für UGC und Vlogging
  • Interview- und Talking-Head-Setup: Panel, Softbox und das klassische Drei-Punkt-Licht
  • Kreatives Lichtsetzen: Stablichter, RGB und wie du Akzente setzt

Alle Bauformen findest du in unserer Beleuchtungs-Kollektion – von der Pocket-LED bis zum Studio-Panel.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen.

Diese Website ist durch hCaptcha geschützt und es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von hCaptcha.