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Ein nackter Aufsteckblitz liefert erstmal genau eins: hartes, direktes Licht. Für viele Motive schon ganz sinnvoll, für gestaltetes Licht aber nur der Anfang. Der eigentliche kreative Spielraum entsteht durch das, was vor den Blitz kommt – Softbox, Reflektor, Farbfolien. Kleine Zubehörteile mit großer Wirkung.

Warum Zubehör den größten Unterschied macht

Der Blitz selbst liefert die Lichtmenge, das Zubehör formt sie. Genau dieser zweite Schritt entscheidet oft darüber, ob ein Bild wie "geblitzt" aussieht oder wie natürlich gestaltetes Licht. Wer einmal den Unterschied zwischen direktem Blitz und geformtem Licht gesehen hat, greift kaum noch zum nackten Blitzkopf zurück.

Softbox: Weiches Licht auf Knopfdruck

Die Softbox ist das Standardwerkzeug, um hartes Blitzlicht weich und gleichmäßig zu machen. Für Porträts und Makroaufnahmen sorgt sie für sanfte Übergänge zwischen Licht und Schatten, statt harter Kanten. Kleine, kompakte Softboxen für Aufsteckblitze lassen sich unkompliziert montieren und passen problemlos ins Reisegepäck – praktisch für Shootings unterwegs, ohne auf gutes Licht zu verzichten.

Reflektor: Licht lenken statt neu erzeugen

Ein Reflektor lenkt vorhandenes Blitzlicht gezielt dorthin, wo es gebraucht wird. Mit einer silbernen Beschichtung entsteht dabei besonders helles, dynamisches Licht – ideal, um Schattenpartien aufzuhellen oder zusätzliche Akzente zu setzen, ohne einen zweiten Blitz aufzubauen. Gerade unterwegs, wenn nur ein Blitz zur Verfügung steht, ist der Reflektor ein einfaches Mittel für mehr Kontrolle.

Farbfolien: Stimmung statt neutrales Licht

Farbfolien verändern nicht die Form, sondern die Farbe des Blitzlichts. Damit lassen sich gezielt Stimmungen erzeugen – ein warmer Sonnenuntergangs-Effekt im Hintergrund, ein kühler blauer Akzent für eine nächtliche Szene, oder ein knalliges Farbstatement für Event- und Konzertfotografie. Der Effekt entsteht dabei komplett in der Kamera, ganz ohne spätere Nachbearbeitung.

Barndoors und Wabenaufsatz: Licht präzise begrenzen

Wer Licht gezielt eingrenzen will, greift zu Barndoors oder einem Wabenaufsatz. Beide verhindern, dass Licht ungewollt in Bildbereiche streut, die dunkel bleiben sollen. Besonders bei dramatischer, kontrastreicher Beleuchtung – etwa in der Eventfotografie – lässt sich damit genau steuern, welcher Bildbereich Licht bekommt und welcher im Schatten bleibt.

Drei einfache Kombinationen zum Ausprobieren

Natürliches Porträt: Softbox seitlich, geringe Leistung, kein Farbfilter – der Klassiker für weiches, glaubwürdiges Licht.

Dramatische Eventaufnahme: Wabenaufsatz für begrenztes Licht, kombiniert mit einer Farbfolie für Atmosphäre.

Reisetaugliches Setup: Nur Reflektor statt zweitem Blitz, für schnelle Aufhellung unterwegs ohne zusätzliches Gewicht.

Spiel mit deinem Licht – und zeig uns das Ergebnis

Sobald du anfängst, mit Zubehör zu experimentieren, wird jedes Shooting ein bisschen zum kleinen Lichtlabor. Genau darin liegt der Reiz: Dieselbe Szene, ein anderes Zubehörteil – und schon entsteht eine völlig neue Stimmung.

Wir sind gespannt, welche Lichtstimmungen du erschaffst – teile deine Ergebnisse unter #rolleimoments und verlinke @rollei_de.

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