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8 Tipps für beeindruckende Fotos mit einem 24-mm-Objektiv

8 Tipps für beeindruckende Fotos mit einem 24-mm-Objektiv

Mit einer 24-mm-Festbrennweite hältst du eines der vielseitigsten Werkzeuge der Fotografie in der Hand. Landschaften, die den Betrachter ins Bild ziehen. Architektur, die imposant wirkt. Perspektiven, die alltägliche Szenen in etwas Besonderes verwandeln. Doch die Weitwinkelfotografie hat ihre Eigenheiten. Schnell wirken Bilder leer, verzerrt oder einfach langweilig. 

Mit diesen 8 Tipps holst du das Maximum aus deinem 24-mm-Objektiv heraus und vermeidest die typischen Anfängerfehler.

1. Ran ans Motiv – näher als du denkst

Der größte Fehler mit einem 24-mm-Objektiv? Zu weit weg bleiben. Bei einem Teleobjektiv schaffst du Abstand, beim Weitwinkel ist das Gegenteil richtig. Geh nah ran an dein Hauptmotiv – wirklich nah. Näher, als es sich am Anfang richtig anfühlt.

Eine 24-mm-Brennweite verstärkt Größenunterschiede dramatisch. Was nah bei der Kamera ist, wirkt riesig. Was weiter weg ist, schrumpft. Genau dieser Effekt macht deine Bilder spannend. Ein Felsen im Vordergrund wird zum dominanten Element, während die Bergkette dahinter den Kontext liefert. Eine Blume direkt vor der Linse wird zum Protagonisten deiner Landschaftsaufnahme.

In der Praxis bedeutet das: Bei Landschaften suchst du dir bewusst etwas für den Vordergrund und gehst nah ran. Bei Architektur traust du dich dichter ans Gebäude, als du es mit deinem Kit-Objektiv gewohnt warst. Bei Street Photography kommst du nah an die Szene ran, wirst Teil des Geschehens. Diese Nähe schafft Intensität und zieht den Betrachter direkt ins Bild.

2. Der Vordergrund entscheidet über Erfolg oder Langeweile

Mit einem 24-mm-Objektiv fängst du zwangsläufig viel von der Szene vor dir ein. Wenn dieser Vordergrund leer und uninteressant ist, wirkt dein ganzes Bild flach. Ein interessanter Vordergrund dagegen verwandelt eine mittelmäßige Aufnahme in ein großartiges Foto.

Such dir bewusst etwas für den Vordergrund. Bei Landschaften können das Steine, Pflanzen, Wasserläufe oder interessante Bodenstrukturen sein. In der Stadt nutzt du Gehwegplatten, Pfützenspiegelungen, Straßenmarkierungen oder Treppen. Diese Elemente führen das Auge ins Bild und geben deiner Aufnahme Tiefe.

Hier kommt ein praktischer Tipp: Geh mit deiner Kamera runter. Knie dich hin, leg dich auf den Boden, fotografiere aus Bodenperspektive. Plötzlich werden Dinge im Vordergrund viel präsenter. Ein kleiner Stein wird zum markanten Element. Grashalme ragen dramatisch ins Bild. Diese niedrigen Perspektiven sind oft der Schlüssel zu wirkungsvollen 24-mm-Aufnahmen. Deine Hose wird vielleicht dreckig, aber deine Bilder werden es dir danken.

3. Die Horizont-Regel: Oben, unten – aber nicht in der Mitte

Mit 24 mm ist der Horizont besonders präsent. Der große Bildwinkel zeigt so viel von der Szene, dass die Horizontlinie dein Bild deutlich teilt. Wo du sie platzierst, entscheidet über die Wirkung deiner Aufnahme.

Die Drittel-Regel ist hier dein bester Freund. Platziere den Horizont im oberen oder unteren Drittel, je nachdem, was du betonen möchtest. Ein niedriger Horizont gibt dem Himmel Raum – perfekt für dramatische Wolken, Sonnenuntergänge oder interessantes Licht. Ein hoher Horizont betont den Vordergrund und ist ideal, wenn dort spannende Strukturen oder Motive sind.

Eine Horizontlinie in der Bildmitte wirkt meist statisch und langweilig. Natürlich gibt es Ausnahmen – wenn du bewusst mit Symmetrie arbeitest oder Spiegelungen fotografierst. Aber als Grundregel gilt: Vermeide die Mitte. Und noch etwas: Achte darauf, dass der Horizont gerade ist. Mit 24 mm fallen selbst kleine Neigungen extrem auf. Viele Kameras haben eine digitale Wasserwaage – nutze sie.

4. Porträts mit 24 mm – aber richtig

Jetzt wird’s kontrovers: Porträts mit 24 mm. Viele Fotografen raten davon ab, und das aus gutem Grund. Die Weitwinkelverzerrung lässt Objekte am Bildrand größer erscheinen. Bei Gesichtern führt das zu wenig schmeichelhaften Ergebnissen – die Nase wirkt riesig, das Gesicht länglich.

Bedeutet das, du sollst keine Porträts mit 24 mm machen? Nein! Du musst nur die Regeln kennen. Für klassische Porträts, bei denen nur das Gesicht im Fokus steht, sind 24 mm nicht ideal – da nimmst du besser deine 85 mm. Aber für Umgebungsporträts, bei denen die Person in ihrem Kontext gezeigt wird, ist 24 mm fantastisch.

Ein paar Regeln: Halte Gesichter in der Bildmitte, nicht am Rand. Fotografiere nicht von zu nah – ein paar Meter Abstand reichen. Zeige die Person in ihrer Umgebung – den Künstler in seinem Atelier, den Barista in seinem Café, den Wanderer in den Bergen. Bei Gruppenfotos achte darauf, dass die Personen am Rand leicht zur Kamera gedreht sind, nicht parallel stehen. So vermeidest du die stärksten Verzerrungen. Nutze die Verzerrung auch kreativ: Dynamische Sportaufnahmen oder Fotos mit Actiongefühl profitieren von der dramatischen Perspektive.

5. Führende Linien sind dein Geheimnis für Tiefe

Führende Linien sind in der Fotografie immer hilfreich, aber mit 24mm werden sie zu deinem absoluten Ass im Ärmel. Der große Bildwinkel lässt dich Linien von ganz vorne bis weit in den Hintergrund einfangen und schafft so eine unglaubliche räumliche Tiefe.

Straßen, Wege, Flüsse, Geländer, Zäune, Bahngleise, Häuserreihen – all das sind perfekte führende Linien. Sie leiten das Auge des Betrachters durchs Bild und schaffen einen dreidimensionalen Effekt. Besonders wirkungsvoll sind Linien, die von den unteren Ecken des Bildes ausgehen und zur Mitte oder in den Hintergrund führen.

In der Praxis: Positioniere dich so, dass diese Linien optimal zur Geltung kommen. Oft musst du dafür in die Hocke gehen, dich auf den Boden legen oder einen erhöhten Standpunkt suchen. Eine Straße, die frontal auf dich zukommt, ist okay. Eine Straße, die diagonal durchs Bild führt, ist großartig. Experimentiere mit deiner Position, bis die Linien das Bild perfekt strukturieren. Bei 24mm hast du den Luxus, dass du Linien von ganz nah bis unendlich zeigen kannst – nutze das aus.

6. Wage extreme Perspektiven

Hier zeigt das 24 mm seine wahre Stärke: ungewöhnliche Perspektiven. Was mit einem Normalobjektiv seltsam aussieht, kann mit 24 mm spektakulär wirken. Die starke Perspektivverzerrung verstärkt den Effekt und macht aus alltäglichen Motiven etwas Besonderes.

Leg dich auf den Boden und fotografiere nach oben. Gebäude wirken plötzlich monumental, Bäume wie Giganten, Menschen wie Superhelden. Die Froschperspektive mit der Kamera fast auf Bodenhöhe verwandelt selbst kleine Pflanzen in imposante Protagonisten. Oder nutze erhöhte Standpunkte und fotografiere steil nach unten – das erzeugt faszinierende, fast abstrakte Kompositionen.

Mit 24 mm darfst du mutig sein. Die interessantesten Aufnahmen entstehen selten aus Augenhöhe. Klettere auf Mauern, lege dich in Pfützen, stell dich auf Bänke. Fotografiere aus Winkeln, die deine Kamera-App nie zeigen kann. Genau diese ungewöhnlichen Perspektiven machen den Unterschied zwischen einem Schnappschuss und einem Bild, bei dem die Leute stehen bleiben.

7. Die Bildränder sind wichtiger, als du denkst

Was bei anderen Objektiven nebensächlich sein mag, ist bei 24mm entscheidend: die Bildränder. Der große Bildwinkel erfasst so viel, dass schnell ungewollte Dinge ins Bild rutschen. Ein Mülleimer, ein geparktes Auto, ein abgeschnittener Baum, dein Rucksack am Boden – all das landet plötzlich in der Ecke deines Fotos.

Mach dir zur Gewohnheit, vor dem Auslösen den kompletten Bildrahmen abzuscan­nen. Besonders die Ecken werden gerne übersehen. In der Architekturfotografie achte darauf, dass Gebäude an den Rändern nicht unschön verzerrt sind oder wichtige Elemente abgeschnitten werden. Bei Landschaften können störende Äste oder Objekte am Bildrand den gesamten Eindruck ruinieren.

Oft reicht ein kleiner Schritt zur Seite oder eine minimale Anpassung des Bildausschnitts, um Störungen zu eliminieren. Manchmal musst du auch einfach akzeptieren, dass ein bestimmter Standpunkt nicht funktioniert, weil zu viel Unerwünschtes ins Bild kommt. Mit 24 mm kannst du nicht so leicht "rauszoomen" wie mit einem Zoom-Objektiv – also musst du deine Position ändern. Das ist keine Einschränkung, sondern zwingt dich, bewusster zu komponieren.

8. Symmetrie und Muster wirken mit 24 mm besonders stark

Das 24-mm-Objektiv ist fantastisch geeignet, um Symmetrien und Muster eindrucksvoll in Szene zu setzen. Die geraden Linien und der große Bildwinkel erlauben dir, symmetrische Kompositionen zu schaffen, die beim Betrachter einen starken visuellen Eindruck hinterlassen.

Architektur bietet sich dafür besonders an. Lange Korridore, symmetrische Fassaden, moderne Gebäude mit sich wiederholenden Elementen – all das wirkt mit 24 mm noch eindrucksvoller. Der Trick: Platziere die Kamera genau mittig und achte darauf, dass sie perfekt gerade ist. Schon kleine Abweichungen fallen bei symmetrischen Kompositionen sofort auf und stören die Wirkung.

Auch in der Natur findest du Symmetrien. Spiegelungen in Seen funktionieren mit 24 mm hervorragend – du bekommst sowohl die Landschaft als auch ihr Spiegelbild komplett aufs Bild. Radiale Muster, etwa bei Blumen von unten fotografiert, oder baumartige Strukturen profitieren vom weiten Blickwinkel. Bei Mustern gilt: Je näher du rangehst, desto mehr füllst du den gesamten Bildausschnitt mit dem Muster – das sorgt für grafisch starke Aufnahmen.

Dein Weg zu besseren 24-mm-Fotos

Die 24-mm-Fotografie erfordert ein anderes Denken als das, was du vielleicht mit deinem Kit-Objektiv gewohnt bist. Es geht nicht darum, das Motiv heranzuholen, sondern darum, Kontext und Dramatik durch die Beziehung zwischen Vordergrund und Hintergrund zu schaffen. Mit diesen 11 Tipps hast du das Rüstzeug, um die häufigsten Fehler zu vermeiden und die Stärken deines 24-mm-Objektivs voll auszuspielen.

Das Rollei 24 mm F/1.8 ist nicht nur für Landschaften und Architektur gedacht. Es ist ein kreatives Werkzeug für Straßenfotografie, Reisen, Vlogs und vieles mehr. Die F/1.8 Lichtstärke gibt dir die Freiheit, auch bei wenig Licht zu fotografieren, und das cremige Bokeh ermöglicht es dir, trotz Weitwinkel Motive freizustellen.

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